Die ersten Fremden, welche das Elbsandsteingebirge vor über 200 Jahren entdeckten und bekannt machten, waren Landschaftsmaler. Die einmalige, schwer zugängliche wildromantische Landschaft begeisterte sie so sehr, dass sie den beschwerlichen Weg auf sich nahmen und von Dresden in die Sächsische Schweiz kamen und diese durchwanderten und mit ihren Bildern bekannt machten.
Man nahm damals üblicherweise den so genannten Malerweg, von Pillnitz über Graupa durch den Liebethaler Grund nach Lohmen, weiter zum Uttewalder Grund, über Stadt Wehlen zur Bastei. Von dort ging es über den Hockstein zum Polenztal und weiter nach Hohnstein, vom Brand durch den Tiefen Grund nach Schandau. Durch das Kirnitzschtal ging es zum Kuhstall bis zum Großen Winterberg um schließlich das Prebischtor in der Böhmischen Schweiz zu erreichen.
Wanderer über dem Nebelmeer von Caspar-David Friedrich
Landschaft genießen
Blick von der Bastei Richtung Wehlen
Basteiblick von Johann Christian Clausen Dahl um 1840
Wie die berühmten Maler Adrian Zingg, Caspar David Friedrich oder Ludwig Richter, können Sie auf dem 2006 neu eröffneten Malerweg die Sächsische Schweiz neu entdecken. Das mit einem Pinsel gemalte “M” markiert den Wegverlauf der acht Etappen. Mit insgesamt 115 Kilometern, mit unterschiedliche Schwierigkeitsgraden, führt er Sie zu den schönsten Aussichtspunkten, durch die fantastische Landschaft des Nationalparks und des Landschaftsschutzgebietes rechts und links der Elbe. Der Malerweg in der Sächsischen Schweiz ist der zweitbeliebteste Wanderweg Deutschlands. www.malerweg.de