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Historische Verkehrsmittel ...

... in der Sächsischen Schweiz

An der Vielzahl touristischer Einrichtungen, welche schon im 19. Jahrhundert in Betrieb genommen wurden, erkennt man welche lange Vergangenheit und Tradition der Fremdenverkehr in der Sächsischen Schweiz besitzt. So wurde die Kirnitzschtalbahn als elektrische Straßenbahnlinie zwischen Bad Schandau und dem Lichtenhainer Wasserfall bereits 1898 eröffnet. Auf dieser 8 Kilometer langen Strecke verkehrt sie heute noch und ist sicher genau so beliebt bei den Wanderern wie vor über 100 Jahren. Von den acht Haltestellen im Kirnitzschtal können Sie zu den schönsten Wanderungen in den Nationalpark Sächsische Schweiz starten.

www.ovps.de

Ebenfalls in Bad Schandau erregt ein weiteres techisches Denkmal die Aufmerksamkeit der Besucher - der historische Personenaufzug. Die freistehende 50 Meter hohe Stahlkonstruktion des Personen-Aufzug verbindet seit 1904 auf kürzestem Weg die Stadt mit dem Ortsteil Ostrau.

Mit der Entwicklung des Fremdenverkehrs um 1800 gewann eine Fährverbindung in Rathen an Bedeutung. 1816 verpachtete die Gemeinde ihre Fähre und 1873 wurde die bis dahin als Fähre genutzten Schaluppen durch eine kleine “Gierseilfähre” einem so genannten “Käffer” ersetzt. Um den Strom der in der Sommersaison in großer Zahl mit dem Zug an- und abreisenden Ausflügler, Wanderer und Bergsteiger bewältigen zu können, baute man 1954 eine große Fähre aus zwei mit einem Podium verbundenen Kähnen. Die Gierseilfähre in Kurort Rathen bewegt sich ohne Motor, angetrieben vom Druck der Strömung und lautlos von einem Ufer der Elbe zum anderen. Die stromaufwärts an einem langen Seil verankerte Fähre bringt, so noch heute, schell und zuverlässig bis zu 322 Personen auf einmal an das andere Ufer.

Die Fähr-Flotte in der Sächsischen Schweiz

Da sich die Wander- und Ausflugsziele in der Sächsischen Schweiz rechts und links derElbe befinden und nur in Pirna und Bad Schandau Brücken die Elbe überqueren, stellt für den Wanderer die Fähre ein wichtiges Verkehrsmittel dar.
Die Fähr-Flotte des OVPS ist mit 8 Fährstellen, 10 Motorschiffen “größter” Binnen-Fährbetrieb Deutschlands - und das auf gerade mal ca. 20 Flusskilometern.

www.ovps.de

Der Dampfer “Sachsenwald”

Der Schraubendampfer “Sachsenwald” wurde 1914 auf der Schiffwerft Gebr. Wiemann in Brandenburg/Havel gebaut, geschätzt wurde er vor allem als Bugsierer, Havariefahrzeug, Eisbrecher und als Schlepper auf der Elbe von Hamburg bis Berlin, auf den Märkischen Wasserstraßen und auf der Oder. Der letzte Einsatz erfolgte 1972. Vom jetzigen Eigner 1980 im schrottreifen Zustand erworben gelangte er nach Königstein. Im Jahre 1985 erkannte man seinen historischen Wert und er bekam den Status eines technischen Denkmals. Aufgrund fehlender finanzieller Mittel konnte er erst nach 1990 auf der Schiffswerft in Dresden-Laubegast rekonstruiert werden und wurde zum Personendampfer umgebaut. 1991 konnte das Dampfschiff wieder in Betrieb gestellt werden. Das Schiff liegt in Stadt Wehlen. Von hier aus werden auch Fahrten angebote und kann gechartert werden.

www.elbeschiffahrt-frenzel.de